PalliativNetzwerk

Das Konzept des Hospiz-und PalliativNetzwerks beruht auf 4 Säulen

Sterben ist keine Krankheit. Neben der Geburt ist es das umfassendste Ereignis des menschlichen Lebens. Um den letzten Weg in Würde gehen zu können, braucht es kompetente Mitmenschen, die Beratung und Unterstützung in sozialen, psychischen und physischen Fragen anbieten, ohne sich aufzudrängen.

Palliative Pflege hat das Ziel, die psychischen und physische Lebensqualität des sterbenden Menschen so gut wie möglich zu erhalten. Dies geschieht z.B. durch Sicherstellung der gewünschten Ernährung, Unterstützung bei der Körperpflege, Ernstnehmen und Lindern quälender Symptome, aber auch durch achtsames Wahrnehmen von Ängsten oder Gesprächsbedürfnissen.

Sterben geht meinstens mit Erkrankungen einher. Die Palliativmedizin ist inzwischen eine eigene medizinische Fachrichtung. Sie hat das Ziel, Krankheitssymptome zu lindern, ohne das Leben auf Kosten der Lebensqualität zu verlängern.

Hospiz- und Palliativarbeit ist grundsätzlich weltanschaulich offen und an keine Religion, bzw. Konfession gebunden. Jedoch tauchen manchmal in der Auseinandersetzung mit dem Sterben, Fragen nach dem Woher und Wohin menschlichen Daseins auf oder es werden Bedürfnisse nach einem spirituellen Halt wach, die gehört und gewürdigt werden wollen. Hospiz- und Palliativarbeit bezieht daher die spirituelle Dimension ausdrücklich mit ein.

Durch Fort- und Weiterbildungen, den Erwerb von Qualifikationen, regelmäßigen Treffen, entwickeln wir uns weiter und stehen nicht still, auch nicht während der -immer noch andauernden- Corona-Pandemie.